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Renaturierungsmaßnahme

Der bisher stark ausgebaute Medebach im Innenstadtbereich Medebachs (von der Bahnhofstr. bis zum Prozessionsweg) und im Bereich unterhalb des Ortes soll renaturiert werden. Diese Maßnahme unterstützt das Land mit einer Förderung in Höhe von 405.360 Euro. Den entsprechenden Förderbescheid übergab Regierungspräsidentin Diana Ewert am Donnerstag (8.) an Bürgermeister Thomas Grosche.

 

Neben Entwicklungsmaßnahmen wie etwa der Aufwertung der Gewässersohle und des Uferbereiches sind u. a. folgende Maßnahmen geplant: Im Abschnitt oberhalb des REWE Marktes bis hin zur Bahnhofstr. und im Bereich des Parkplatzes des Supermarktes sollen die maroden und einsturzgefährdeten Ufermauern entnommen werden. Das Gewässerbett soll im möglichen Rahmen verbreitert und mit neuen Elementen zur Ufersicherung und zum Hochwasserschutz versehen werden.

Im Bereich unterhalb des Parkplatzes bis hin zum Prozessionswegs soll neben dem Bau einer Rauen Rampe am Durchlass Prozessionsweg der Medebach rechts und linkseitig geweitet und – sofern möglich – als Mäander angelegt werden.

 

Mit der Maßnahme, die im Vorfeld intensiv mit den betroffenen Grundeigentümern, der Bürgerschaft in Medebach und den Landschafts- bzw. Wasserbehörden abgestimmt wurde wird die strukturelle Verbesserung und ökologische Aufwertung des bisher stark ausgebauten Medebaches aufgewertet. Weiterhin wird der Hochwasserschutz für die Ortslage wesentlich verbessert.

 

 

Durch dieses Projekt wird weiterhin erreicht, dass eine Zugänglichkeit zum Gewässer an bestimmten Stellen zukünftig unbedenklich möglich ist. Die zuwendungsfähigen Gesamtausgaben für die Maßnahme belaufen sich auf 506.700 Euro.