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Spendenaufruf für die Hochwasseropfer

In den letzten Tagen sind bereits mehrere Initiativen gestartet, um den betroffenen Menschen in den Flutgebieten schnelle Hilfe zukommen zu lassen. U.a. haben die Initiatoren der Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“ bereits viele Sachspenden für die Hochwasseropfer erhalten, sodass man auch hier bereits an Kapazitätsgrenzen gestoßen ist. Zudem sind teilweise in den betroffenen Kommunen noch keine weiteren Anlieferungen, auch hinsichtlich der nach wie vor stattfindenden Rettungs- und Bergungsarbeiten, möglich, wenn auch Logistiker bereit stehen. Was vielfach benötigt wird sind jetzt noch Materialen für die Wiederherstellung der Infrastruktur wie Kabeltrommeln, Batterien, Luftentfeuchter,usw. Um flexibel agieren zu können, sind Geldspenden aber in der aktuellen Situation sicherlich noch am hilfreichsten.

Auch aus der Medebacher Unternehmerschaft erreichen uns Anfragen, wie sie ihren Kolleginnen und Kollegen aus den betroffenen Gebieten, egal ob dem betroffenen „kleinen“ Einzelhandel oder dem produzierenden Unternehmen, helfen können.

Wir haben daher ein Spendenkonto eröffnet und werden alle Geldeingänge, die hierauf erfolgen unter Einbeziehung der Bürgermeister in den betroffenen Kommunen, weiterleiten. Hiermit stellen wir sicher, dass die Hilfen bzw. die Gelder zu 100% auch bei den Betroffenen ankommen. Aktuell werden u.a. auch über die Bezirksregierung Arnsberg die vorhandenen Schäden aufgenommen, sodass (ein Teil der) Gelder auch im HSK bzw. den angrenzenden Kreisen eingesetzt werden könnten.

Das neu eingerichtete Spendenkonto der Hansestadt Medebach bei der Sparkasse Hochsauerland hat die IBAN: DE65 4165 1770 0000 0476 05.     

Bitte geben Sie als Verwendungszweck „Spende für Flutkatastrophe Gewerbe“ oder „Spende für Flutkatastrophe Privat“ an, da wir natürlich neben den Gewerbetreibenden auch zusätzlich die Bürgerinnen und Bürger direkt unterstützen möchten.

Nach einem uns heute zugegangenen Erlass des Ministeriums für Finanzen des Landes NRW genügt als Nachweis der Zuwendung anstatt einer Zuwendungsbestätigung (Spendenquittung) bis zum 31.10.2021 der Bareinzahlungsbeleg oder die Buchungsbestätigung eines Kreditinstitutes (z.B. der Kontoauszug, Lastschrifteinzugsbeleg oder der PC-Ausdruck bei Online-Banking).

Dies gilt für alle für den Katastrophenfall eingerichteten Sonderkonten einer inländischen juristischen Person des öffentlichen Rechts, einer inländischen öffentlichen Dienststelle oder eines inländischen amtlich anerkannten Verbandes der freien Wohlfahrtspflege einschließlich seiner Mitgliedsorganisationen.

Sollten weitere Initiativen im Stadtgebiet bestehen, so können Sie mir diese gerne mitteilen, dass wir diese auch gesammelt auf unsere Homepage bzw. über unsere Social-Media-Kanäle veröffentlichen können.

Wir bedanken uns für den an vielen Stellen bereits erfolgten persönlichen Einsatz in den unterschiedlichsten Funktionen und auch für die bereits getätigten (Sach-) Spenden.


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Spendenkonto für Flutopfer