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Stadtentwicklung

Entwicklungsperspektiven für die Innenstadt

Update: Vorlage Ratssitzung 25.02.2021

In Zusammenarbeit mit dem Büro „Junker + Kruse, Stadtforschung, Planung" aus Dortmund hat sich die Hansestadt Medebach auf den Weg gemacht, ein durch das Städtebauprogramm gefördertes Handlungskonzept für die Entwicklung des Quartiers Niederstraße gemeinsam im offenen Dialog und Austausch mit unseren Bürgerinnen und Bürgern zu erarbeiten. Schnell hat sich gezeigt, dass eine Betrachtung der Niederstraße alleine im Prozess nicht zielführend ist, sodass die Betrachtung auf den Hauptkernstadtbereich ausgeweitet wurde.

Im Rahmen einer ersten Auftaktveranstaltung am 22.09.2020 mit 38 Eigentümern, Mietern und Anwohnern der Niederstraße wurden durch das Projektbüro erste Handlungsfelder vorgestellt, in einem gemeinsamen Workshop näher betrachtet und weiterer Input der Anwesenden aufgenommen.

In einer offenen Folgeveranstaltung am 05.10.2020 mit 45 interessierten Bürgerinnen und Bürgern wurde dieser erste Prozess wiederholt, aber auch bereits Ideen aus dem ersten Workshop eingearbeitet.

Hierauf aufbauend hat nun das Planungsbüro einen Vorentwurf eines Handlungs-konzeptes erstellt. Es handelt sich hierbei um eine erste Zusammenstellung von Projektideen und Empfehlungen. Die hier aufgeführten Inhalte sind bisher in keiner Weise außerhalb des Büros Junker + Kruse und den Fachabteilungen in der Stadtverwaltung diskutiert worden. Es liegen somit auch keine Beschlüsse für Umsetzungsmaßnahmen vor! Ebenso sind alle Empfehlungen und Ideen diskussions- und ergebnisoffen zu verstehen. Dies gilt insbesondere auch für die aufgeführten Handlungsempfehlungen und die damit verbundenen Kosten.

Insofern ist keines der aufgeführten Handlungsfelder als gesetzt anzusehen!

Somit dient dieser Vorentwurf dazu in den weiteren Prozess einzusteigen und eine Diskussionsgrundlage zu haben, um erste politische Entscheidungen in der Grundausrichtung herbeizuführen.

Frau Walter und Herr Mayer vom Büro Junker + Kruse werden im Rahmen der Ratssitzung digital zugeschaltet, um eine erste kurze Einführung in den Vorentwurf zu geben. Zudem stehen sie für eine kurze Fragerunde zur Verfügung.

Im Anschluss sollte eine Entscheidung getroffen werden, wie die weiteren Schritte im Prozess aussehen könnten, um den eingebundenen Verwaltungsmitarbeitern eine zielgerichtete Weiterarbeit zu ermöglichen.

U.a. könnte z.B. in Gesprächen mit der Bezirksregierung und den zuständigen Ministerien geprüft werden, wie eine Förderung für die Umsetzung möglicher Bausteine aussehen könnte. Zwischenergebnis könnte auch die Bildung einer Arbeitsgruppe zu diesem Thema oder die Verweisung der Thematik in einen Fachausschuss sein.

Selbstverständlich sollen auch die Bürgerinnen und Bürger, insbesondere die Anlieger, weiter in den transparenten Prozess einbezogen werden. 

Somit handelt es sich, das sei abschließend nochmals betont, um einen komplett offenen Prozess und die in dem beigefügten Vorentwurf des Konzeptes vorgestellten Handlungsfelder und insbesondere Möglichkeiten bzw. Alternativbetrachtungen an Standorten wie z.B. dem jetzigen EDEKA-Grundstück und der FALKE-Brache sind erste, durch das Planungsbürobüro erarbeitete Ideen, die als Diskussionsgrundlage dienen sollen.

Hier finden Sie den Vorentwurf des Handlungskonzeptes.

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Die Hansestadt Medebach arbeitet aktuell u. a. an der Zukunft ihres Kernbereichs. In diesem Jahr wird neben anderen Vorhaben, wie der Sanierung des Hallenbades, dem Projekt barrierefreie Oberstraße oder dem Kindergartenanbau, damit begonnen gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern Entwicklungsperspektiven für die Innenstadt zu entwickeln.

Im Fokus stand hier zunächst das Quartier „Niederstr.“ Im Juli und September fanden hierfür erste Gespräche mit Anliegern statt. Im nächsten Schritt wurde der Prozess nun auch auf das Geschäftszentrum und die weitere Innenstadt ausgeweitet.

Hierzu Bürgermeister Thomas Grosche: „Uns liegt dabei sehr am Herzen, die Sichtweise unserer Bürgerinnen und Bürger noch besser kennenzulernen. Wo sehen sie die Stärken, wo liegen Schwächen, was könnte in Medebach verbessert werden?“

Das Büro Junker und Kruse aus Dortmund hat zu diesen Fragen erste Vorschläge entwickelt, die in einer Informationsveranstaltung am 05.10. im Kolpinghaus mit 50 Bürgerinnen und Bürgern diskutiert wurden. In einem vorgeschalteten Stadtrundgang wurden relevante Stationen im Zentrum der Hansestadt gemeinsam unter die Lupe genommen und erörtert.

Anschließend konnten an verschiedenen thematisch sortierten „Marktständen“ Meinungen ausgetauscht werden. Alle Vorschläge wurden dabei festgehalten und fließen in das Konzept ein, was bis Mitte nächsten Jahres fertiggestellt sein soll.

Hier finden Sie die Präsentation des Abends und die Berichtserstattung der Westfalenpost.